20.11.2014

Letzte Herbstzüge




Jetzt, gibts noch schnell ein letztes Kürbis-Rezept. Bald fängt ja schon die Adventszeit an und da kann ich euch ja schlecht mit noch mehr Kürbis kommen. Letzte Woche gab es dann noch ein paar Kürbis-Zimtschnecken. Die Idee hatte ich von Anett von herznah, die vor einer Weile eben ein Rezept für solche postete. Ich hab das Rezept für mich selber jedoch etwas verändert. Meinen Mitbewohnern gefällt meine Anwesenheit und mein Backen immer mehr, schließlich dürfen sie ja immer essen ;) und die Zimtschnecken haben sie für gut befunden. Also, hier kommt das Rezept...




Kürbis-Zimtschnecken

 

[Für etwa 25 Stück]
400g Mehl
1Pck. Trockenhefe
75g Zucker
120g Butter
100ml Milch
1 Ei
1 Prise Salz
150g Kürbispüree

75g Butter
200g brauner Zucker
3 El Zimt

Puderzucker
etwas Wasser

Für den Hefeteig 120g Butter schmelzen und abkühlen lassen. Mehl und Trockenhefe in einer großen Schüssel mischen. Zucker, Salz zugeben. Ebenfalls Milch (am besten lauwarm) , Ei, Butter und Kürbispüree zugeben und alles verkneten. Den Teig abgedeckt etwa eine Stunde gehen lassen bis sich dasVolumen verdoppelt hat.

Den Teig zu einem Rechteck ausrollen (etwa 0,5cm dick). Die Butter schmelzen und den Teig damit bestreichen. Zucker und Zimt mischen und auf dem Teig verteilen. Den Teig von der Längsseite her aufrollen und in etwa. 3cm dicke Scheiben schneiden. Die Schnecken auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und erneut etwa eine Stunde gehen lassen. Die Schnecken bei 175°C ca. 25min backen.

Nach dem die Schnecken etwas abgekühlt sind aus Puderzucker und etwas Wasser einen Zuckerguss herstellen und sie damit besprickeln/verzieren.




Bitte entschuldigt die schlechten Fotos, meine Kamera ist gerade zur Reparatur. Hoffentlich nicht ganz so lange. Aber bis dahin gibt's nur Bilder, die ich mit meinem Handy mache...

04.11.2014

Kürbis-Cookies


Wie macht man sich bei seinen neuen Mitbewohnern ganz beliebt? Man backt spontan abends diese Kürbis-Cookies und stellt sie für alle auf den Tisch. Ein kleine Vorwarnung: Es könnte sein, dass am nächsten morgen nur der geforderte eine Cookie übrig bleibt. Was kann es für ein besseres Lob für eine Hobby-Bäckerin geben?
Den Cookie kann man dann noch schnell bevor die Vorlesung beginnt fotografieren und dann futtern. Mhh, yummy! Ganz besonders lecker macht die Cookies der Honig. So lecker, dass man sich auch gleich nur halb so stark aufregt wenn die Kamera entschließt zu spinnen und der Bildschirm schwarz wird.



Kürbis-Cookies

[Für ca. 25 Cookies] [ohne Ei]

100g Butter
60g Honig
150g Zucker
100g Kürbispüree (ich verwende immer Hokkaido-Kürbis)
1/2 Tl Zimt
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
160g Mehl
50g Haferflocken
150g Vollmilch-Schokolade


Butter in einer Schüssel cremig aufschlagen. Honig, Zucker und Kürbispüree zugeben und alles verrühren.
Mehl, Backpulver, Zimt, Salz, Mehl hinzufügen und alles gut vermischen.
Die Schokolade hacken und unter den Teig heben.

Je Cookie etwa einen Esslöffel Teig auf ein (mit Backpapier belegtes) Backblech geben und etwas flach drücken.
Die Cookies bei 180°C ca. 10min backen.

24.10.2014

Schoko-Popcorn


Wie ihr im letzten Post erfahren habt, habe ich also jetzt angefangen zu studieren... (in Hamburg JUHU). Und als Student, der für sich selber kocht nimmt man sich doch immer gute Vorsätze bezüglich der Nahrung. Popcorn ist ein gesunder Snack. Ja aber zu gesund soll es ja auch wieder nicht werden, also mal ein bisschen Schokolade dazu. Yummy! Ganz einfach super lecker. Und in einer kleinen Plastikdose versüßt es einem dann auch mal die langweiligste Vorlesung.

Rezept ist klar, oder? Popcorn im Topf zubereiten. Schokolade schmelzen. Alles vermischen. Abkühlen und fertig!





Noch eine Sache: Ich hab übrigens auch instagram. Ihr findet mich da unter "gesi_schokocupcakes".


Ich wünsche euch allen ein tolles Wochenende!

08.10.2014

Meine Traumstadt und eine Beeren-Charlotte


Moin moin.
Viel ist passiert. Ich bin nämlich umgezogen. Für mich beginnt jetzt der Ernst des Lebens a.k.a. das Studium. Und dafür hat es mich nach Hamburg verschlagen. Wer mich gut kennt, der weiß, dass in Hamburg wohnen schon Ewigkeiten ein Traum von mir war und nun bin ich hier.

So und wie komm ich von der tollen Stadt an der Elbe auf die Torte? Bester Übergang aller Zeiten... Zumindest hatte mein Vater noch Geburtstag bevor ich umgezogen bin und da hab ich ihm natürlich noch fix eine Torte gebacken. Eine Torte für meinen Vater hat am besten so viel Obst wie möglich und da hab ich mich für eine Charlotte mit ganz vielen Beeren entschieden (weil ich Beeren einfach liebe).





Beeren-Charlotte


Mürbeteig
100g Butter
65g Zucker
1 Ei
220g Mehl

Aus den Zutaten einen Mürbeteig herstellen und diesen für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Nach der Kühlzeit aus dem Kühlschrank nehmen und den Boden einer Springform damit auskleiden, sodass der Teig überall etwa gleich hoch ist.
Den Mürbeteig bei 175°C ca. 12 min backen.


Biskuit
9 Eier
220g Zucker
300g Mehl
2 El Speisestärke
2 Tl Backpulver

+etwas Marmelade

Die Eier trennen. Die Eiweiß in einer großen Schüssel steif schlagen. Weiterschlagen und den Zucker dabei einrieseln lassen. Die Eigelb zugeben und ganz kurz unterrühren (nur so dass es vermischt ist).
Mehl, Speisestärke und Backpulver sieben und vorsichtig unter den Teig heben.

Der Biskuit wird für drei Teile gebraucht. Zum Einen für die Rollen außen. Zum anderen ein etwas dickerer Boden, der auf den Mürbeteig kommt und dann noch ein dünnerer, kleinerer Boden, der in die Mitte kommt.

Für die Rollen etwa die Hälfte bis 2/3 des Teiges auf ein Backblech (mit Backpapier belegt) streichen. Vom restlichen Teig etwa 2/3 in eine Springform (gleicher Durchmesser wie der Mürbeteigboden)geben. Und den Rest in eine kleinere Springform geben.
Die Böden werden dann bei 175°C backen. Natürlich brauchen die einzelnen verschieden lang. Das Blech sollte nach 10 bis 15min fertig sein. Der etwas dickere Boden nach 20-25min und der letzte nach etwas 15 bis 20min.


Die Teige nach dem Backen gut auskühlen lassen. Den Teig auf dem Blech am besten davor (diret wenn er aus dem Ofen kommt) auf einen feuchtes Geschirrtuch stürzen, das Backpapier abziehen und den Teig mit dem Handtuch von der längsseite her aufrollen. Und dann erst auskühlen lassen.

Den Mürbeteig dünn mit etwas Marmelade bestreichen und den dickeren Boden darauf legen. Um die beiden Böden einen Tortenring geben. Die Ränder des oberen Bodens mit etwas Marmelade bestreichen, sodass die Biskuitrollen nachher besser halten.

Die Biskuitrolle vorsichtig wieder entrollen und das Geschirrtuch entfernen. Die innere Seite mit Marmelade bestreichen und die Rolle wieder aufrollen. Die Rolle dann in etwa 2cm dicke Scheiben schneiden und diese entlang des Randes in den Tortenring, auf die Böden stellen.




Creme
2 Becher Sahne (400g)
2 Becher Schmand (400g)
1-2 El Zucker
etwas Vanille-Extrakt oder Vanille-Paste (wer sowas nicht hat kann auch den Zucker auch durch zwei Pck. Vanille-Zucker ersetzen)

+ etwa 500g gemischte Beeren 


Für die Creme die Sahne steif schlagen. in einer anderen Schüssel den Schmand mit dem Zucker und der Vanille verrühren und dann die Sahne vorsichtig unterheben.
Die Hälft der Creme in den Tortenring in die Mitte der Rollen geben.

Den Biskuitboden der noch übrig ist eventuell noch etwas kleiner schneiden, sodass er zwischen die Rollen auf die Creme passt. Den Boden auflegen und die restlichen Creme drauf geben.
Die Beeren waschen und eventuell das Grünzeug entfernen. Die Beeren auf der Torte verteilen.Die Torte für ein bis zwei Stunden kühl stellen. Den Tortenring entfernen und fertig!



05.10.2014

England, I miss you.




Nun ist es schon fast drei Monate her das ich zurück aus England bin. Immer noch gerne erinnere ich mich an meine Zeit dort. Schön war's. Dorset, die Grafschaft in der ich war hatte einen für sie typischen Apfelkuchen. Ein extrem leckerer Apfelkuchen. Mit Rosinen und einer Schicht braunen Zucker oben auf dem Kuchen. Am besten schmeckt er natürlich mit einem Klecks Clotted Cream, aber es geht natürlich auch ohne oder mit etwas Sahne. Und so ein Stück Apfelkuchen ist ja jetzt im Herbst auch genau das Richtige.






 Dorset Apple Cake


250g Mehl
2Tl Backpulver
2 Tl Zimt
90g brauner Zucker
40g weißer Zucker
3 Eier
125g Butter
100ml Milch
300-350g Äpfel
100g Rosinen
3El brauner Zucker

In einer großen Schüssel die trockenen Zutaten mischen (Mehl, Backpulver, Zucker, Zimt). Die Butter in kleinen Stücken hinzugeben und leicht einarbeiten. Eier und Milch hinzufügen alles verrühren.
Die Äpfel schälen, entkernen und in grobe Stücke schneiden (2-3cm groß). Apfelstücke und Rosinen unter den Teig heben.
Den Teig in eine Springform geben.
Den braunen Zucker auf dem Teig verteilen und bei 180°C  30 bis 40min backen.






23.09.2014

Waffeln: Heute mit Kokosmilch


Letztens bin ich bei bambi backt auf dieses Rezept für Zitronen-Kokos-Waffeln gestoßen. Klingt lecker und dann gab es auch noch eine Dose Kokosmilch die mal verarbeitet werden wollte. Ich habe das Rezept jedoch etwas verändert, da ich nur eine Dose Kokosmilch mit 400ml verwenden wollte und außerdem noch eine angebrochene Dose gezuckerte Kondensmilch da hatte und auch noch etwas davon in den Teig wandern sollte.




Kokoswaffeln


[Für ca. 15 Stück]

4 Eier
125g Zucker
100g gezuckerte Kondensmilch
400ml Kokosmilch
500g Mehl
1/2 Pck. Backpulver

Die Eier in einer großen Schüssel cremig aufschlagen. Den Zucker einrieseln lassen und etwas weiterrühren. Dann die Kondensmilch und die Kokosmilch untermischen.
Mehl mit Backpulver mischen, sieben und unter den Teig mischen. Eventuell den Teig noch mit etwas Wasser verdünnen falls er zu fest ist.
Den Teig wie gewohnt in einem Waffeleisen nach und nach backen.