03.04.2014

Cupcakes mit Brombeeren und Limette


Da bin ich wieder. Und im Gepäck habe ich heute ein paar leckere Cupcakes. Cupcakes mit Brombeeren und Limette. Ich weiß es ist nicht gerade Saison für Brombeeren, aber hier in England nimmt man das nicht so ernst mit Saison von Obst und Gemüse... Und die Brombeeren haben mich auch sehr angesprochen und dann gab es auch wieder mal das Angebot "2 für 3 Pound" und da war die Entscheidung klar. Es gibt Brombeer-Cupcakes.
Ich habe dafür das Vanille Cupcakes-Rezept aus meinem geliebten "hummingbird bakery"-Backbuch verwendet, die Vanille weggelassen und dafür die Brombeeren hinzugefügt. Getoppt sind die Cupcakes mit einem Limetten-Frischkäse-Frosting.




Brombeer-Cupcakes


(ergibt etwa 14 Cupcakes)

120g Mehl
140g Zucker
1 1/2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
40g weiche Butter
120ml Milch
1 Ei

28 Brombeeren (pro Cupcake zwei)
    + zusätzliche für die Deko

Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und Butter mit dem Handrührgerät mischen (niedrige Geschwindigkeitsstufe). Dann nach und nach die Milch zugeben und untermischen. Zuletzt das Ei zugeben.
Den Teig in Muffinförmchen füllen, jeweils zwei Brombeeren pro Cupcake in den Teig drücken und bei 170°C ca. 20-25 min backen.






Limetten-Frischkäse-Frosting

 
125g Frischkäse
50g Butter
1 Limette (sowohl Saft als auch Abrieb)
350-450g Puderzucker

In einer Schüssel den Frischkäse mit der Butter mischen. Den Abrieb einer Limette hinzufügen. Aus der Limette zwei Scheiben schneiden und für die Deko beiseite legen. Den Saft aus dem Rest auspressen und in die Schüssel zum Rest geben. Nun nach und nach den Puderzucker zugeben und untermischen. So viel Puderzucker hinzugeben bis eine feste Creme entsteht, die sich gut auf die Cupcakes spritzen lässt.
Das Frosting auf die Cupcakes spritzen und mit Brombeeren und Limettenschnitzen dekorieren.
Eventuell noch etwas Goldglitzer auf den Cupcakes verteilen... :)




30.03.2014

Englands süße Seiten

Diesen Post hatte ich jetzt schon lange im Kopf und endlich komme ich endlich dazu ihn umzusetzen. Ich wollte euch mal ein paar britische Süßigkeit zeigen. Ich plane, gerade noch einen weiteren Post dieser Art, denn nicht alle meine Lieblingssüßigkeiten kann ich euch schon zeigen. Aber meine allerliebste ist dabei (deswegen hat es sich auch maßgeblich verzögert).

Ich persönlich finde es ja immer sehr interessant, was es so für Süßigkeiten in anderen Ländern gibt und erkunde dann auch mal ausgiebig diese Abteilung des Supermarktes. Und ich dachte, dass ihr das auch spannend finden könntet.

Ich habe auch ehrlich gesagt schon mehr als nur die folgenden Süßigkeiten getestet, aber von denen habe ich mal Fotos gemacht in Voraussicht auf diesen Post.


 Als erstes habe ich für euch Pinguin-Bars. Dabei handelt es sich um zwei Kekse die mit einer Kakaocreme gefüllt sind und mit Schokolade überzogen. Hinten auf der Packung steht auch jeweils ein Witz... sie sind wohl eher für Kinder gedacht, aber meine inneres Kind rastet bei Süßigkeiten sowieso aus :)



Da ist sie! meine allerliebste Schoki hier. Ich musste mir mittlerweile schon den Kauf dieses Teufelszeugs schon verbieten, denn wenn ich mal einen Tafel anfange, dann ist auch der Rest der Tafel ganz schnell verschwunden. Man kann einfach nicht aufhören, zu lecker. Man muss natürlich Minz mögen, aber das tue ich.
Maßgeblich hat der Post so lange gedauert, da ich Aero mit rein nehmen wollte, aber es nicht geschafft habe, eine Foto von einer Tafel zu machen, sie waren immer zu schnell weg. Naja, letztendlich habe ich jetzt einfach ein Foto von der leeren Verpackung gemacht :)




Wagon Wheels findet man wie die Pinguin-Bars in der Keks-Abteilung.  Bei denen hier handelt es sich aber um zwei Kekse mit einer Marshmallow-Füllung und einen Klecks Fruchtfüllung in der Mitte und Schokoladenüberzug. Auch sehr lecker



Bei yoyo. handelt es sich um Fruchtpüree das getrocknet wird und dann zu Schnecken aufgerollt wird. Zählt dabei auch als "1 of 5 a day", also einer der mind. fünf Frucht- oder Gemüseportionen, die man täglich zu sich nehmen sollte. Die Rollen gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, ich habe bis jetzt aber nur Erdbeer probiert. Ich finde die ganz cool, meine Freundinnen finden sie sehr suspekt.




Bei Crunchie sind wir uns aber einig: sehr lecker. Der Haupteil dieses Schokoriegels ist sogenanntes Honeycomb, eine Masse, die aus Zucker und Golden Sirup hergestellt wird, dabei kocht man beides auf und lässt es karamellisieren, durch die Zugabe von Backpulver erhält die Masse dann eine sehr luftige Struktur, aber ist nach dem Auskühlen trotzdem schön crunchy ist. Und delicoius!




Zu letzt nochmal was von Cadbury. Das ist ja hier die Schokoladenmarke Nummer 1. Ich würde es mit Milka in Deutschland vergleichen. Oben seht ihr das Creme Egg, das ist jetzt was spezielles für Ostern. Es handelt sich dabei um ein Schokoladen-Ei mit einer sehr süßen Füllung. Hat mich jetzt nicht so ganz überzeugt, aber probiert wollte ich es haben. Und was von Cadbury kann ja wohl in einem Post über britische Süßigkeiten nicht fehlen.

10.03.2014

Spaghetti-Resteverwertung

 

Es ist sooo schönes Wetterdraußen, selbst hier im sonst so regnerischen England. Da erwartet man ja jetzt das perfekte Frühlingsrezept. Tut mir leid, nicht hier. Ich komme gerade mal dazu euch eine Resteverwertung für Spaghettis zu liefern. Die hat hier schon länger auf euch gewartet, aber ich bin einfach noch nicht dazu gekommen sie zu posten. Jetzt aber endlich...

Also, wenn ihr mal zu viele Spaghettis gekocht habt und folglich dann ganz viele übrig habt, dann ich hier eine gute Idee für euch: Macht Spaghetti-Nester draus.
Es geht auch ganz einfach (deswegen schreib ich das ganze jetzt so und nicht als richtiges Rezept).
Ihr mischt eigentlich nur die Spaghetti mit einem aufgeschlagenen Ei (eventuell noch etwas Milch oder Sahne), dann noch etwas Gewürz. Ihr könnt dann noch etwas kleingewürfelte Tomate, Brokkoli oder was euch noch so über den Weg läuft (Gemüse, Schinken oder sowas. Bitte keine Menschen!) dazu geben. Mit Hilfe einer Gabel dreht ihr die Spaghettis dann auf und setzt sie auf ein Backblech Oben drauf dann noch Käse.
Bei 180°C ca. 25-30 min backen.


24.02.2014

Holt die Kuchengabeln raus. Es gibt Käsekuchen.


Ich muss euch sagen ich vermisse Käsekuchen, so richtig schönen Käsekuchen mit Quark. Quark ist hier leider nur sehr schwer zu bekommen. Deswegen heute auch "nur" ein Käsekuchen wie ihn die Briten und die Amis machen: mit ganz viel Frischkäse.

Das Rezept für den Käsekuchen habe ich aus meinem neuen Backbuch " baking recipe collection by Sainsbury's". Jaja, ein Backbuch vom Supermarkt um die Ecke, da erwartet man ja nicht viel, aber schon beim Durchblättern hat es mir sehr gut gefallen und der reduzierte Preis hat die Entscheidung dann ganz einfach gemacht. 



 Baked Raspberry Cheesecake


200g Ginger Snaps Cookies (das sind Kekse mit einem leichten Ingwergeschmack; ich würde Hobbits oder Butterkekse als Ersatz vorschlagen)
75g Butter
500g Frischkäse
2 Eier
75g Zucker
1 Tl Vanille-Extrakt (ihr könnt auch einfach ein Pck. Vanillin-Zucker oder so verwenden, dann eben die Zuckermenge oben entsprechend angleichen)
85g Himbeer-Marmelade (oder jede andere Marmelade, die ihr gerade zur Hand habt)
eventuell ein paar frische Himbeeren


Die Kekse fein mahlen, das kann man in einer Küchenmaschine machen oder man gibt die Kekse in einen Gefrierbeutel und zerkrümelt sie mit Hilfe eines Nudelholzes ganz fein.
Die Butter schmelzen und mit den Keksen vermengen. Die Krümel auf den Boden einen Springform (ich habe eine viereckige Form verwendet, die aber von der Größe einer normalen Springform gleicht) verteilen und festdrücken. Bei 150° den Boden schonmal 10 min backen. Danach etwas auskühlen lassen.
Ein einer Schüssel den Frischkäse mit dem Zucker und den Eier verrühren. Die Käsekuchenmasse auf den Boden verteilen. Die Marmelade teelöffelweise auf den Teig geben.
Den Kuchen bei 150°C ca. 35 bis 40 min backen




14.02.2014

Kleine Idee für's Wochenende


                                                - S'moreos -



06.02.2014

Heute lass' ich mal backen. Der erste Gastpost auf SchokoCupcakes!

Ihr wisst ja, ich komme gerade nicht so viel zum Backen, also habe ich mir mal Hilfe geholt. Nein, keinen Therapeuten, sondern eine ganz liebe Bloggerkollegin. Die liebe Persis hat für mich einen Gastpost geschrieben. Ihr kennt bestimmt alle ihren tollen Blog "ein keks für unterwegs". Ach, ich freue mich einfach so doll, dass sie ja gesagt als ich sie um einen Post gefragt habe, ihr Blog ist wirklich einer meiner allerliebsten. Sie schreibt unglaublich toll und die Fotos sind auch immer der hammer. Und auch heute hat sie was ganz tolles im Gepäck, ein paar herzallerliebste Kekse passend zum Valentinstag.
*Trommelwirbel* Hier kommt ihr Post: 




Kekse backen läuft immer nach dem gleichen Muster ab: man rührt den Teig zusammen, formt ihn zu Keksen, schubst diese dann in den heißen Backofen, wirft zehn Minuten lang sehnsüchtige Blicke durch die Ofentür, verbrennt sich die Flossen beim Herausholen des Kuchenblechs, lässt die Kekse an der Luft abkühlen, probiert hier und da ein winziges Krümelchen des frischen Backwerks … und verziert zum Schluss das kümmerliche verbliebene Drittel mit einer hübschen Glasur und Zuckerstreuseln.
Öde. Repetitiv. Der absolut langweilige Küchentrott. Aber das muss nicht sein! Wie wäre es, wenn wir mal etwas Neues ausprobieren? Einfach mal über den eigenen Schatten springen und etwas total Gewagtes, garantiert noch nie Dagewesenes tun? Ja? Dann haltet euch fest, ihr Backrebellen: wir verzieren die Kekse heute einfach mal VOR dem Gang in den Ofen! Ein echter Klopper, oder?





Cherry Cola Kekse

  • 250g weiche Butter
  • 140g Puderzucker
  • 1 großes Ei
  • 1 Beutel (9g) Bolero Cherry Cola
  • Rosa Pastenfarbe (z.B. Wilton, Sugarflair)
  • 1 Prise Salz
  • 440g Mehl
  • 100g Micro Heart Sugar Sprinkles (z.B. Wilton, Tiger Stores)

Butter und Zucker mit dem Handmixer cremig schlagen. Ei, Bolero Cherry und Pastenfarbe nach gewünschter Intensität unterrühren. Mehl und Salz hinzugeben und kurz mit dem Handmixer kneten. Den Teig mit den Händen zu einer glatten, runden Kugel formen und diese in Frischhaltefolie einschlagen. Den Keksteig eine halbe Stunde im Kühlschrank liegen lassen.
Backofen auf 175° Ober/Unterhitze vorheizen. Die Sugar Sprinkles in eine Schüssel schütten. Teigportionen zu je 20g mit leicht angefeuchteten Händen zu Bällen rollen und diese dann leicht platt drücken. Danach in den Sprinkles wenden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Kekse ca. 10-12 Minuten auf mittlerer Schiene backen, danach auf ein Kuchengitter legen und auskühlen lassen.





Liebe Persis, Vielen dank für diesen tollen Post von Dir!